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90,00 |
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5 x 60 Min |
405,00 |
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Triggerpunktmassage, Information
Grundsätzlich kann jeder Körperteil als schmerzhaft empfunden werden. Lange Zeit wurden in der Medizin
allein abgenützte Gelenke oder eingeklemmte Nerven als Ursache für Schmerzen im Bewegungssystem
verantwortlich gemacht. Erst in den letzten Jahren ist klar geworden, dass viele Schmerzen in der Muskulatur
entstehen. Fehl?oder Überbelastung in Beruf, Freizeit oder beim Sporttreiben sind Ursache solcher Beschwerden.
Viele Muskelschmerzen sind Begleiterscheinungen von Gelenk?Arthrosen. Bei einer Mehrzahl der Patienten
sind aber nur die Muskeln betroffen. Die Tatsache, dass die muskulären Ursachen von Schmerzen so lange
übersehen worden sind, hat eine plausible Ursache. Sie besteht darin, dass der Ort, an welchem der Schmerz
entsteht, und der Ort, wo der Schmerz empfunden wird, am Körper oft weit auseinander liegen. So liegt die
Quelle von Kreuzschmerzen oft in der Bauchmuskulatur, bei einigen Patienten ist die Ursache für einen
Tennisellbogen in der Schultermuskulatur zu suchen, Kopfschmerzen können in der Halsmuskulatur ihren
Ausgang nehmen, Knieschmerzen gehen manchmal von der Oberschenkelmuskulatur aus und
Achillessehnenschmerz entsteht häufig in der Wade.
Vor etwa vier Jahrzehnten haben amerikanische Wissenschaftler entdeckt, dass sich unter
Fehlbelastungen gewisse Überleitungsstellen zwischen den Nerven und den Muskeln krankhaft
verändern können, so dass sich im Muskel winzige Faseranteile dauerhaft verkrampfen und
Blutversorgung und klemmen Schmerzfasern ein. Bei einer starken Störung erzeugen diese
Triggerpunkte einen Dauerschmerz. Die gute Nachricht ist, dass diese Triggerpunkte auch nach
Jahren noch heilbar sind. Es gibt mehrere Möglichkeiten Triggerpunkte zu behandeln. Am meisten hat
sich die Triggerpunktmassage bewährt. Bei der manuellen Triggerpunktmassage wird mit gezielten
Behandlungsgriffen die Muskulatur und das Bindegewebe behandelt. Ihr Masseur oder Ihre Masseurin
wird Ihnen sagen, welche Behandlungsmethode bei Ihrem jetzigen Leiden am erfolgversprechendsten
ist. Die Wahl liegt am Ende aber selbstverständlich bei Ihnen. Je rascher Ihre Schmerzen sachkundig
beurteilt werden, um so eher besteht die Möglichkeit, wieder volle Beschwerdefreiheit zu erlangen.
Eine Triggerpunktmassage verlangt auch von Ihnen einen "Beitrag". Ihr/e Masseur/in arbeitet an den
Stellen des Körpers, wo die stärksten Schmerzen provozierbar sind. Dies ist nicht angenehm. Sie
können aber mit dem Wort "Stopp" die Behandlung jederzeit unterbrechen, wenn es Ihnen zu viel
wird. Nach einer Triggerpunktbehandlung schmerzt der behandelte Körperteil manchmal 1-2Tage
lang. Die Haut wird durch die Behandlung etwas gereizt und selten gibt es an der behandelten Stelle
einen kleinen Bluterguss. Es unterstützt den Heilungsprozess, wenn Sie nach der Massage eine
Wärmebehandlung machen (heisses Bad/Dusche). Weiter sollten Sie jeden behandelten Muskel
täglich 2bis 3mal während 30 Sekunden ruhig dehnen. Sofern die Schmerzen es zulassen,
dürfen/sollen Sie 2?mal pro Woche Sport betreiben. Achten Sie darüber hinaus auf
schmerzverursachende Haltungen und Arbeitsprozesse im Alltag und versuchen Sie, diese zu vermeiden.
"Trigger Punkte"
Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens
diese "verklebten Stellen", die sogenannten Trigger Punkte,
die zu einem schmerzhaften Problem werden können, wenn ihre Durchblutung zu gering
ist. Diese aktiven
Trigger Punkte reagieren dann auf Druck sehr empfindlich mit einem meist austrahlenden
Schmerz, den der
Patient sofort erkennt. Trigger Punkte treten besonders oft in der Schulter- und Nackenmuskulatur,
sowie im
Bereich des Beckens auf. Grundsätzlich kann jedoch jeder Muskel einen Trigger
Punkt entwickeln. Zudem ist es
durch den typischen Austrahlungsschmerz möglich, dass der Patient "seinen
Schmerz" nicht an der Stelle warhrnimmt,
an der der Auslöser - der Trigger - dieses Schmerzes liegt.
Warum die Methode wirkt
Ziel der Triggerpointmethode ist es, diese Schmerzpunkte aufzuspüren, zu beruhigen und letztlich aufzulösen.
Einfühlsame Hände erfahrener Trigger-Therapeuten spüren feinfühlig diese Triggerpoints auf und wenden
zielstrebig verschiedene Behandlungstechniken an, um den Schmerz dauerhaft zu beseitigen. Durch das sehr effektive Therapie
Konzept, incl. der Mitarbeit des Patienten, lassen sich auch hartnäckige chronische Rückenleiden beseitigen.
Die Trigger-Therapie kombiniert neben eigenen Techniken auch sanfte manuelle Verfahren sowie Griffe aus der klassischen Massage.
Die Trigger-Therapie umfasst 5 Grundbehandlungen zu je 60 Minuten in einem Zeitfenster von 4-5 Wochen.
Anschlussbehandlungen sind jederzeit möglich und auch ratsam, wenn sich der gewünschte schmerzlindernde Effekt einstellt.
Aktuelle Studien belegen, dass mit der Triggerpointmethode rund 70% der Behandelten eine deutliche bis sehr gute Schmerzreduktion
schon über die Grundbehandlunge erfahren. Und 20% davon berichten über eine vollständige Beschwerdefreiheit.
Kaum werden Triggerpoints behandelt, verbessert sich neben der körperlichen auch die psychische Verfassung.
Stresssituationen werden leichter bewältigt und seelische Probleme als weniger belastend empfunden.
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